Migrantenorganisationen als wichtiger Partner der Politik

Liebe Mitglieder und Freund*innen

ich hoffe, dass Sie trotz der Unwetter in den letzten Tagen, den Sommer schon genießen konnten, und auch die weiteren Lockerungsschritte begrüßen. Dennoch ist es immer noch wichtig, sich stetig zu informieren und die aktuellen Maßnahmen und Verordnungen der Bundes- und Landesregierungen zu beachten.

Gesundheitsfachtagung

Am 29. Juni 2021 fand die digitale Gesundheitsfachtagung mit dem Themenschwerpunkt „COVID-19 und Migration“ mit prominenten Experten, mit Vertretern von Migrantendachverbänden und mit mehr als 150 Teilnehmern statt. Mehr als 20 Mitarbeiter*innen von TANG haben teilgenommen. Unsere Bundesvorsitzende Dr. Sylvie Nantcha hat an der Abschlusspodiumsdiskussion teilgenommen und betont, wie wichtig die Rolle von Migrantenorganisationen bei der Informationsvermittlung innerhalb ihrer Communities und bei der Befähigung ihrer Communities zur gleichberechtigten Teilhabe im Gesundheitsbereich ist. Migrantenorganisationen sind wichtige Partner und Akteure auf Kommunal-, Landes- und Bundesebene im Kampf gegen Corona.

In Deutschland hat jede vierte Person einen Migrationshintergrund.

Zugleich ist diese Bevölkerungsgruppe in sich sehr heterogen.

Diese Vielfalt stellt auch das Gesundheitssystem und seine Akteure vor neue Herausforderungen, denen bislang nicht ausreichend entsprochen wird.

Um dies zu verändern, ist erforderlich, Diversitätsorientierung zum Standard im Gesundheitssystem zu erheben.

Vor allem wurde versucht, auf die folgenden drei Schlüsselfragen Antworten zu finden:

•Wie können migrantische Communities in der gegenwärtigen Coronapandemie besser eingebunden werden?

•Was muss getan werden, um zukünftig den Informationsfluss in die migrantischen Communities zu verbessern?

•Wie kann die Gesundheitskompetenz migrantischer Communities in Bezug auf COVID19 und die Impfstoffe gestärkt werden?

Diese Gesundheitsfachtagung hat noch einmal die wichtige Rolle der Migrantenorganisationen bei der Bekämpfung der Pandemie deutlich gemacht.

Dialogveranstaltung Diasporaverbände und BMZ

Am 30.Juni.2021 stellte Frau Dr. Sylvie Nantcha im Rahmen der ersten Dialogveranstaltung zwischen Dachverbänden der entwicklungspolitisch engagierten Diaspora und dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) die Ergebnisse der Fachkommission Fluchtursachenbekämpfung mit dem Fokus auf die Rolle der Diasporaorganisationen vor. Es freut sie sehr, dass das BMZ mit Staatssekretär Dr. Oswald und Frau Scharf sich entschieden haben, diese Dialogrunde mit Migrantenorganisationen zu starten, denn Migrantenorganisationen müssen als wichtige Partner der Politik auch in allen EZ-Bereichen anerkannt und wertgeschätzt werden.

AfrikaPlus

Wow, welch ein Erfolg! Das Projekt AfrikaPlus #homeishome, das vom BAMF gefördert wird, ist in vollem Gange. Allein in der letzten Woche haben 13 Info-Veranstaltungen mit Kooperationspartner und MultiplikatorInnen mit insgesamt 206 TeilnehmerInnen stattgefunden. Nicht nur wurde das Projekt AfrikaPlus #homeishome präsentiert, es wurden auch interessante Nachfragen gestellt. Beispielsweise war einigen TeilnehmerInnen nicht bewusst, dass jemand, der bereits zurückgekehrt ist, bis zu einer gewissen Zeit weitere Unterstützung erhalten kann. Weiterhin wurde gefragt, was bei einer Wiedereinreise nach Deutschland passieren würde. Diese und viele weitere Rückfragen zeigen, wie relevant das Projekt und die Verbreitung der Informationen ist. Auch nächste Woche sind wieder 13 Info-Veranstaltungen geplant, zu denen Sie herzlich eingeladen sind. Bei Interesse melden Sie sich gerne, wir freuen uns über zahlreiche Teilnehmer und Teilnehmerinnen.

Ich wünsche Ihnen eine schöne Woche und bleiben Sie weiterhin gesund.

Dr. Sylvie Nantcha

Bundesvorsitzende von TANG

 

SWR Medienforum Migration

Liebe Mitglieder und Freund*innen von TANG

ich hoffe Sie genießen die sommerlichen Temperaturen, und halten sich dennoch an die aktuellen Maßnahmen und Verordnungen der Bundes- und Landesregierungen.

17. SWR Medienforum Migration: Teilhabe in der Einwanderungsgesellschaft

Stuttgart. Vielfalt gehört zur Identität Deutschlands, muss aber noch selbstverständlicher werden. Darin waren sich die Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft und Kultur, Medien und Politik einig, die beim 17. SWR Medienforum Migration teilgenommen haben. Die Veranstaltung wurde am 15. und 16. Juni live aus dem Evangelischen Bildungszentrum Hospitalhof Stuttgart gestreamt. Insgesamt nahmen etwa 250 Personen teil. Die einzelnen Panels werden ab Mitte nächster Woche unter SWR.de/Medienforum zur Verfügung gestellt.

Quelle: SWR

Wie partizipieren Menschen mit Migrationshintergrund an der Gesellschaft, ihren Bildungs- und anderen Angeboten? Wo verorten sie sich selbst? Und wie setzen Medien Teilhabe um? „Wir wollen die Vielfalt der Gesellschaft abbilden – in unseren Angeboten, aber auch als Arbeitgeber vor und hinter Kamera und Mikrofon“, begrüßte SWR-Intendant Kai Gniffke die Teilnehmenden. „Unser vielfältiges Programm braucht vielfältige Teams. Deshalb sollen künftig 25 Prozent aller Kolleginnen und Kollegen in den Moderationsteams, in der Ausbildung, im journalistischen Volontariat und in den Nachwuchsprogrammen für Führungskräfte eine Einwanderungsbiografie haben.“

Spannende Inputs, intensiver Austausch

Wenn sie Menschen mit Migrationshintergrund in den Medien sehe, freue sie sich jedes Mal, betonte Rudaba Badakhshi vom Migrantinnendachverband DaMigra. Das zeige schon, dass es noch immer ungewohnt sei. Um in vielfältigen Perspektiven berichten zu können, so Badakhshi, brauche es Zeit für sorgfältige Recherche, entsprechende Ressourcen und Strukturen. Perla Londole von der Black Community Foundation Mainz erzählte, wie es sie anfangs verunsichert habe, wenn sich Leute über ihre Pläne Jura zu studieren gewundert hätten. Damit zeigten sie, dass sie schwarzen Menschen weniger zutrauten. Diese Verunsicherung teilten viele Leute mit Migrationshintergrund. Für Bühnenpoet Dalibor Marković ist klar, dass wir „davon wegkommen müssen, Identität als etwas Statisches oder auf die Vergangenheit Bezogenes zu betrachten“. Identität sei vielmehr im Wandel und Vielfalt ein Teil der deutschen Identität.

Der Weg zum Aufstieg

Muhterem Aras, die Präsidentin des Landtages Baden-Württemberg, kam mit 12 Jahren aus Ostanatolien nach Deutschland. Sie wurde gleich in die 5. Klasse eingeschult, obwohl sie kein Wort Deutsch sprach. „Ich bin froh, wo ich heute bin, aber ich habe mir alles erarbeitet. Es ist wichtig auf Augenhöhe wahrgenommen zu werden.“ Sylvie Nantcha zog mit 17 Jahren aus Kamerun nach Freiburg. Beim Medienforum schildert sie, wie sie sich durch das deutsche Universitätssystem kämpfen musste, aber immer wieder Menschen fand, die ihr halfen. Sie provomierte im Fach Germanistik und ist heute CDU-Politikerin sowie Vorsitzende von The African Network in Germany. Eine vorbildliche Praxis in der Wirtschaft beschrieb Marketingfachmann Salvatore Ruggiero: Die Schott AG schaue inzwischen bei Bewerbungsverfahren ganz anders auf den Lebenslauf. Teamgeist, aber zum Beispiel auch ehrenamtliches Engagement zählten ebenso viel wie das Abschlusszeugnis.

 Quelle: SWR

Mehr Vielfalt in den Medien

Regisseur Dieu Hao Do betonte: „Es gibt eine Vielfalt von Menschen, die vor und hinter der Kamera stehen könnten, nur wo sind sie?“ Menschen aus der Mehrheitsgesellschaft seien gefragt, die anderen miteinzubinden. „Wir haben so lange gewartet und gehofft, dass man Dinge für uns macht“, gab der schwarze Schauspieler Eugene Boateng selbstkritisch zu bedenken. „Und wenn man Dinge für uns macht, dann meckern wir, dass sie nicht richtig gemacht sind.“ Deshalb plädierte Boateng dafür, eigene Projekte zu machen, so kämen authentische Geschichten heraus. „Es war wichtig, dass wir auch in der Comedy Rassismus ansprechen, weil wir damit ein massives Thema haben“, fügte Idil Nuna Baydar hinzu, die durch ihre Kunstfigur Jilet Ayşe, eine 18jährige Kreuzberger Türkin, bekannt wurde.

Teilhabe von Geflüchteten

Menschen, die seit 2015 zu uns geflüchtet sind, stünden den demokratischen Werten und Geschlechtervorstellungen der deutschen Gesellschaft näher als den Vorstellungen derer, die in ihren Herkunftsländern geblieben sind. Das ergab eine Langzeitstudie, die Dr. Yuliya Kosyakova vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung vorstellte. Leichte Unterschiede fand die Untersuchung nur in der Sexualmoral oder Einstellung zur Prostitution, wo Geflüchtete konservativere Einstellungen vertraten. Der Oberbürgermeister von Schwäbisch Gmünd, Richard Arnold, analysierte in der anschließenden Diskussion: „Wir waren in unserem Selbstverständnis lange kein Einwanderungsland, obwohl wir es de facto waren, von den Fakten überholt wurden.“ Dadurch sei viel Zeit verloren gegangen. Nachdem schließlich politische und rechtliche Konsequenzen gezogen wurden, komme es nun darauf an, den Schwerpunkt auf die Begleitung von Geflüchteten zu legen und soziale Bindungen herzustellen.

Digitale Ausstellung „Meine kleinen Schätze – Geschichten von Migration“

Weitere Eindrücke bietet eine virtuelle Ausstellung, bei der sich Menschen mit Einwanderungsbiografie mit selbst gewählten Gegenständen fotografieren ließen. In Texten, Interviews oder Videos erzählen sie ihre persönliche Migrationsgeschichte. Anna Koktsidou, die SWR-Beauftragte für Vielfalt und Integration und Marie-Christine Werner von SWR2, haben die Ausstellung am zweiten Tagungstag eröffnet. Darin präsentieren sich Menschen, deren Wurzeln in der Türkei, in Griechenland oder Spanien liegen. Der Grund: 2021 jährt sich das Anwerbeabkommen mit der Türkei zum 60. Mal, 2020 waren die Jubiläen der Abkommen mit Spanien und Griechenland. Ebenfalls präsent sind Menschen, die vor Krieg, Not oder Diskriminierung fliehen mussten. Andere, weil sie hier studieren wollten. Sie alle leben heute im Sendegebiet des SWR und machen die Vielfalt im Alltag aus. Zu sehen ist die virtuelle Ausstellung unter folgendem Link: swr2.de/kleineschaetze

Medienforum Migration gibt seit Jahrzehnten wichtiger Impulse

Das Medienforum Migration hat sich in den gut 30 Jahren seines Bestehens zu einer der größten Fachtagungen im Themenbereich Migration und Medien entwickelt. Alle zwei Jahre bringt der SWR in Stuttgart Medienschaffende, Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wissenschaft und Kultur, Migrantenorganisationen und interessierten Bürgerinnen und Bürger zusammen, um über aktuelle Entwicklungen zu sprechen.

Weitere Informationen finden Sie unter: http://swr.li/medienforum-migration

AfrikaPlus

Diese Woche fand der zweite Teil der Vorstellung des Projekts AfrikaPlus mit den Rückkehrberatungsstellen in Baden-Württemberg statt, bei welchem 22 Teilnehmer*innen beiwohnten. Nachdem Frau Nantcha die Präsentation und Herr Ngandou einzelne Fallbeispiele vorstellten, hatten die Teilnehmenden die Möglichkeit, Fragen zu stellen und ihre eigenen Wünsche und Bedarfe zu äußern, wie und in welchem Rahmen das Team von AfrikaPlus sie besser unterstützen könnten. Es gab erneut einige Fragen zur Beschaffung von Passersatzpapieren oder auch Fragen spezifisch zu den Pilotländern. Eine Frage lautete, ob es die Möglichkeit gebe, die Zielländer auszuweiten, da es in unterschiedlichen Bundesländern auch unterschiedliche Bedarfe gebe. Es gibt viele Ausreisepflichtige auch aus Gambia oder Senegal, die diese Unterstützung benötigen. All diese Rückfragen zeigen, wie wichtig das Projekt AfrikaPlus, das von BAMF gefördert wird, ist, sowohl für die Betroffenen als auch für die Rückkehrberatungsstellen. Die Mitarbeiter*innen von AfrikaPlus arbeiten hoch engagiert daran, freiwillige Rückkehrer*innen zu betreuen und zu unterstützen, um den gesamten Prozess der Rückkehr – einschließlich der Vorbereitung, Durchführung und Reintegration – so angenehm wie möglich zu gestalten.

Demokratie Leben

Im Projekt Demokratie Leben, das vom Bundesfamilienministerium gefördert wird, wurde die erste Phase der Auswertung der Interviews gerade beendet und die zweite Runde hat schon begonnen! Parallel dazu läuft aktuell eine Abfrage von demographischen Daten, Zahlen und Fakten zu Menschen mit Afrikanischen Wurzeln bei den beteiligten Kommunen.

Am Dienstag, den 22.06.2021, fand das Fachforum Demokratie Leben, das vom Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (BAFzA) organisiert wurde, statt. Es fand ein Fachaustausch zu Chancen intersektionaler Ansätze für die rassismuskritische und diskriminierungssensible Arbeit statt. Als interne Fachveranstaltung erfolgte ein Austausch für Kompetenzzentren und –Netzwerke mit bundesweiten Modellprojekten, die sich mit den Themen Rassismus und Diskriminierung, sowie mit Demokratie und Vielfaltgestaltung beschäftigen.

In den Diskussionen wurden Überlegungen zu folgenden Leitfragen geteilt:

    • Welche Verbesserungsvorschläge mit Blick auf Intersektionalität ergeben sich

  • a) für das Bundesprogramm „Demokratie leben!“
  • b) für Ihre eigene Projektarbeit?

    • Wie können Schutz- und Empowermenträume für Minority Groups geschaffen werden?

Gesundheitsfachtagung

Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Immigrantenverbände in Deutschland plant eine Gesundheitsfachtagung zum Thema „Gesundheit & Migration: Themenschwerpunkt COVID-19“ mit Vertreter*innen aus Migrantenselbstorganisationen, Institutionen und Expert*innen im Bereich Migration und Gesundheit.

Die Fachtagung findet am 29. Juni 2021als Online-Veranstaltung statt. Ab 14.45 Uhr wird auch Frau Dr. Sylvie Nantcha Teil des Podiums sein.

Ziel der Tagung ist es, gemeinsam mit relevanten Akteuren die wichtigsten Themen und Lösungen zur Bekämpfung der Pandemie zu diskutieren und weiterzuentwickeln.

Es sollen gemeinsam Konzepte erarbeitet werden, um die zukünftige Zusammenarbeit der Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Fachtagung zu verbessern. Gleichzeitig sollen Strategien entwickelt werden, die es ermöglichen, Migrant*innen direkt zu erreichen und sie mit vorhandenen Informationsmaterialien vertraut zu machen.

Bitte melden Sie sich bis zum 26. Juni 2021 hier zur Fachtagung an: https://bagiv.de/anmeldung/

Ich wünsche Ihnen eine angenehme Woche, genießen Sie das Wetter und bleiben Sie weiterhin gesund.

Dr. Sylvie Nantcha

Bundesvorsitzende von TANG

 

The African Network of Germany e.V., das Bundesnetzwerk TANG, lädt Sie zu folgenden Online-Veranstaltungen ein:

Donnerstag, 24 Juni 2021,  17:50 bis 20:00

AfrikaPlus: Infoveranstaltung mit Bantou e.V. und Multikulti e.V

Für AfrikaPlus anmelden!

Donnerstag, 24 Juni 2021, 18:00 bis 19:30

Talk: TANG stärkt Frauen mit Georginah Nussbaumer und Fouzia Hammoud

Für den Talk anmelden!

Donnerstag, 24 Juni 2021,  19:30 bis 21:00

AfrikaPlus: Infoveranstaltung mit Esan Worldwide.e.V.

Für AfrikaPlus anmelden!

Freitag, 25 Juni 2021,  16:00 bis 17:30

QualiPass: Kommunikation “Falsch verstehen”

Kenncode: 627622

Online-Workshop beitreten!

Freitag, 25 Juni 2021, 18:00 bis 19:30

WIDU: Infoveranstaltung mit dem Schwerpunkt auf Togo

Für WIDU anmelden!

Freitag, 25 Juni 2021, 18:00 bis 20:00

Afrikaplus: Infoveranstaltung mit Ngie Cultural Association

Für AfrikaPlus anmelden!

Freitag, 25 Juni 2021, 19:30 bis 21:00

Afrikaplus: Infoveranstaltung mit The Concerned Nigerians e.V.

Für AfrikaPlus anmelden!

Samstag, 26 Juni 2021,  17:00 bis 20:00

AfrikaPlus: Infoveranstaltung mit der Association des etudiants guineens de Dortmund

Für AfrikaPlus anmelden!

Samstag, 26 Juni 2021,  19:00 bis 20:30

AfrikaPlus: Fitness für Frauen

Für AfrikaPlus anmelden!

Sonntag, 27 Juni 2021,  18:00 bis 20:00

AfrikaPlus: Infoveranstaltung mit ADNA e.V.

Für AfrikaPlus anmelden!

Sonntag, 27 Juni 2021,  16:00 bis 17:30

AfrikaPlus: Infoveranstaltung mit AFGD e.V.

Für AfrikaPlus anmelden!

Sonntag, 27 Juni 2021,  16:00 bis 17:30

AfrikaPlus: Infoveranstaltung mit ECOWAS. Gießen

Für AfrikaPlus anmelden!

Dienstag, 29 Juni 2021,  17:00 bis 20:00

WIDU: Infoveranstaltung mit dem Schwerpunkt auf Togo

Für WIDU anmelden!

Mittwoch, 30 Juni 2021,  19:00 bis 20:30

WIDU: Infoveranstaltung mit AWE

dem Schwerpunkt auf Kenya, Äthiopien, Ghana und Togo

Für WIDU anmelden!

Wir freuen uns, wenn Sie dabei sind!

Bundesvorsitzende Dr. Sylvie Nantcha beim SWR Medienforum

Liebe Mitglieder und Freund*Innen von TANG

wir hoffen Sie genießen die Sonne und erfreuen sich an den hohen Temperaturen.

Am 15. und 16. Juni hat das 17. SWR MEDIENFORUM MIGRATION:  Teilhabe in der Einwanderungsgesellschaft stattgefunden. Wo stehen Menschen mit Migrationshintergrund und welchen Platz am Tisch nehmen sie ein? Das war das Thema des diesjährigen SWR Medienforums Migration.

Unsere Bundesvorsitzende Frau Dr. Sylvie Nantcha hat am 16.Juni von 10:00 Uhr bis 11:45 Uhr an dem Panel „Die gläserne Decke – der Weg zum Aufstieg“ teilgenommen.

Zu Beginn gab es einen Input von Frau Prof. Sabrina Zajak, vom Deutschen Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung (DeZIM), mit dem Thema: wie Menschen mit Migrationshintergrund in der bundesdeutschen Elite vertreten sind.

Anschließend wurde eine Diskussion unter der Leitung der Moderatorin Frau Susanne Babila (SWR) mit den Gästen Frau Muhterem Aras (Landtagspräsidentin Baden-Württemberg), Herrn Salvatore Ruggiero (Vize-Präsident Marketing and Communication SCHOTT AG, Mainz), Frau Dr. Sylvie Nantcha (Gründerin und Bundesvorsitzende von TANG e.V -The African Network of Germany und Freiburger CDU-Stadträtin a.D.) und Herrn Prof. Dr. Kai Gniffke (Intendant des SWR) geführt.

Nach der Podiumsdiskussion wurde die Digitale Ausstellung „Meine kleinen Schätze – Geschichten von Migration“ eröffnet. Frau Dr. Nantcha hat auch einen Beitrag zu der Ausstellung gegeben.

In dieser Ausstellung erzählen Menschen von zwei Gegenständen, ihren „kleinen Schätzen“, die sie mit ihrer Herkunft und mit ihrem Leben in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz verbinden. Sie erzählen anhand ihrer „kleinen Schätze“ ihre Geschichten und die ihrer Eltern oder Großeltern.

WIDU

Wir haben wieder einmal ein neues Level bei unserem Projekt WIDU.africa, das vom GIZ und BMZ gefördert wird, erreicht.

Das Projekt WIDU.africa hatte ein Verifizierungsproblem auf der WIDU-Plattform. Es bestand ein Problem mit dem SMS Verifizierungscode. Nun wurde diese Funktion deaktiviert, um die Kontinuität des Projekts zu gewährleisten. Sollten Sie dennoch weiterhin Probleme mit dieser Funktion haben, zögern Sie bitte nicht, uns unter diaspora@widu.africa zu kontaktieren.

Bei unserem regelmäßigen Jour Fixe mit der GIZ am 11.06.2021 mit Frau Afua Gyan an der Spitze unseres Teams, wurden viele wichtige Punkte diskutiert wie die Wiedereröffnung des WIDU.africa-Programms in Kamerun, die Neubewertung der 25% des Unternehmers und die Evaluierung der Ansätze der Coaches. Für weitere Details zu den Updates laden wir Sie herzlichst zu unseren nächsten WIDU-Sitzungen ein. Die Termine erfahren Sie in unseren Sozialen Mediakanälen.

AfrikaPlus

Es freut uns mitteilen zu dürfen, dass die Kooperationen mit weiteren Stakeholdern weiter voranschreiten. Sowohl gestern als auch heute gab es zwei Austauschtreffen, die im Rahmen des Projekts AfrikaPlus #homeishome, das vom BAMF gefördert wird, stattfanden. Am 15. Juni durfte Frau Dr. Nantcha das Projekt AfrikaPlus #homeishome bei einem Vernetzungs- und Austauschtreffen mit den Rückkehrberatungsstellen in Baden-Württemberg vorstellen. Diese Veranstaltung wurde online durchgeführt und von 19 Teilnehmern und Teilnehmerinnen besucht. Wie auch bei den Veranstaltungen mit NRW und Bayern wurde das Projekt gut aufgenommen und als wertvoller Beitrag betrachtet. Eine große Nachfrage gab es vor allem hinsichtlich der Kontaktaufnahme und Zusammenarbeit mit Multiplikatoren und Multiplikatorinnen vor Ort. Auch die Übersetzungstätigkeiten sowie die Unterstützung bei der Passbeschaffung wurden sehr positiv hervorgehoben.

Des Weiteren fand am 16. Juni ein Austausch mit Mitarbeiter*innen des Projekts „Newplacement International“ von BBQ – Bildung und Berufliche Qualifizierung statt, welches im Rahmen des Förderprogramms „Perspektive Heimat“ angeboten wird. Newplacement International bietet individuelle Beratung zu Berufs- und Zukunftsperspektiven von Rückkehrinteressierten an. Ziel ist die erfolgreiche Integration der Zielgruppe in konkrete Arbeits- und Beschäftigungsverhältnisse im Heimatland. Aufgrund der Schnittmengen zu AfrikaPlus#homeishome sehen wir hier eine gemeinsame Zusammenarbeit als besonders wertvoll an. Da das Projekt „Newplacement International“ nur Menschen aus bestimmten Herkunftsländern unterstützen kann, sehen wir hier eine Kooperation als besonders relevant. Viele Interessierte kommen aus nicht förderfähigen Ländern und können somit an AfrikaPlus #homeishome verwiesen werden, um eine bestmögliche Unterstützung zu bekommen. Andersrum können die Mitarbeiter*innen von AfrikaPlus Klient*innen auch an Newplacement International verweisen, um die beste Vorbereitung für eine gelungene soziale und wirtschaftliche Reintegration zu erhalten.

Auch Info-Veranstaltungen mit verschiedenen Vereinen wie Lisungi e. V., Dunia e. V. und Angola Initiative für Zusammenhalt wurden letzte Woche durchgeführt, um das Projekt AfrikaPlus #homeishome weiter zu verbreiten. Insgesamt nahmen 35 Teilnehmer und Teilnehmerinnen daran teil.

STORYFELD – Der Planet & Ich 

Die Nomadische Erzählkunst lädt Sie herzlich zu STORYFELD ein:

Erzähle deine Geschichten im Gemeinschaftsgarten von zusammen leben e.V. in der Vauban

Auf Deutsch und Englisch -Moderiert von Erzählkünstlerin Kathinka Marcks. ( https://kathinkamarcks.com/ )

Das STORYFELD ist ein Diskurs zu aktuellen Themen in Geschichten – mit Publikumsbeteiligung, eine Story-Plattform – und ein dreijähriges, bundesweites Projekt der Storytelling Arena (Berlin). Es finden Veranstaltungen zum gleichen Thema „Der Planet & Ich“ an 16 Standorten Deutschlands statt, sowie zu weiteren Themen im Jahr 2021. Das STORYFELD Baden-Württemberg findet in Kooperation mit Nomadischer Erzählkunst statt.

Mehr auf unserer Storytelling Plattform www.storyfelder.de 

Hier entsteht durch Storys Neues!

Kooperationspartner Baden-Württemberg:  https://nomadische-erzaehlkunst.de/

Sei beim STORYFELD in der Vauban vor Ort dabei und webe mit an einem gemeinsamen weltumspannenden Geschichtenteppich!

Am So. 20. Juni, 19.00 – 21.00 Uhr, umsonst und draußen zu Gast im Gemeinschaftsgarten von zusammen leben e.V. – auf Deutsch und Englisch. https://zlev.de/home/events/storyfeld Vauban, nähe Innsbrucker Straße, am Dorfbach, Freiburg.

Geschichtenerzähler*innen aus Baden-Württemberg inspirieren euch mit Storys zu eigenen autobiographischen Erzählungen in kleinen Gruppen.

Melde dich unter https://zlev.de/home/events/storyfeld an, um deinen Platz zu sichern.

Teilnahme kostenfrei. Es gelten die aktuell vorgeschriebenen Hygieneregeln für Freiluftveranstaltungen in Baden-Württemberg.

Ich wünsche Ihnen eine angenehme Woche, genießen Sie das Wetter und bleiben Sie weiterhin gesund.

Dr. Sylvie Nantcha

Bundesvorsitzende von TANG

The African Network of Germany e.V., das Bundesnetzwerk TANG, lädt Sie zu folgenden Online-Veranstaltungen ein:

Donnerstag, 17 Juni 2021,  17:50 bis 20:00

AfrikaPlus: Infoveranstaltung mit Bantou e.V, Multikulti e.V.

Für AfrikaPlus anmelden!

Freitag, 18 Juni 2021,  18:15 bis 20:00

AfrikaPlus: Infoveranstaltung mit Kilimandjaro e.V.

Für AfrikaPlus anmelden!

Samstag, 19 Juni 2021,  17:00 bis 20:00

AfrikaPlus: Infoveranstaltung mit Initiative des Guineens de NRW

Für AfrikaPlus anmelden!

Sonntag, 20 Juni 2021,  18:15 bis 20:00

AfrikaPlus: Infoveranstaltung mit Life Changing Church Int. Dortmund

Für AfrikaPlus anmelden!

Donnerstag, 24 Juni 2021, 18:00 bis 19:30

Talk: TANG stärkt Frauen mit Georginah Nussbaumer und Fouzia Hammoud

Für den Talk anmelden!

Freitag, 25 Juni 2021, 18:00 bis 19:30

WIDU: Infoveranstaltung mit dem Schwerpunkt auf Togo

Für WIDU anmelden!

Samstag, 26 Juni 2021,  17:00 bis 20:00

AfrikaPlus: Infoveranstaltung mit der Association des etudiants guineens de Dortmund

Für AfrikaPlus anmelden!

Samstag, 26 Juni 2021,  10:30 bis 12:00

QualiPass: Kommunikation, das Eisberg Prinzip

Mit Heer Sack

Für QualiPass anmelden!

Dienstag, 29 Juni 2021,  17:00 bis 20:00

WIDU: Infoveranstaltung mit dem Schwerpunkt auf Togo

Für WIDU anmelden!

Mittwoch, 30 Juni 2021,  19:00 bis 20:30

WIDU: Infoveranstaltung mit AWE

dem Schwerpunkt auf Kenya, Äthiopien, Ghana und Togo

Für WIDU anmelden!

Wir freuen uns, wenn Sie dabei sind!

TANG Pfingstferienprogramm in Trulben

wir hoffen Sie hatten schöne Pfingstferien und konnten die Sonne genießen.

Vom 29.05. bis zum 05.06.21 fand ein Ferienprogramm von TANG für Schüler und Schülerinnen im Alter von 8 bis 18 Jahren in Rheinland-Pfalz, in Trulben, statt. Das Ferienprogramm wurde gemeinsam von den Projekten „Menschen stärken Menschen“, das vom Bundesfamilienministerium gefördert wird, von dem Projekt „Strukturförderung“, das vom BAMF und BMI gefördert wird, und von dem Projekt „Demokratie Leben“, das vom Bundesfamilienministeriums gefördert wird, initiiert, geplant und durchgeführt.

Es wurde viel gemeinsam unternommen. Es gab ein abwechslungsreiches Programm mit vielen Aktivitäten für jeden Tag. Es wurden auch Interviews mit den Kindern zu dem Thema Rassismus geführt. Die herzzerreißenden Geschichten der Kinder haben uns zutiefst berührt. Danach haben die Kinder haben ihrer rassistischen Erlebnisse in einem Filmprojekt nachgespielt. Nun stellt sich uns die Frage, wie wir die Zukunft unserer Kinder besser gestalten können? Wie können wir aktiv gegen Rassismus vorgehen?

Wir hoffen, dass die Auswertungen unserer qualitativen Interviews, die wir im Rahmen des vom Bundesfamilienministerium geförderten Projekts Demokratie Leben in mehr als 23 Städten in Deutschland gesammelt haben, uns helfen Empfehlungen herauszuarbeiten und einen Maßnahmenkatalog gegen Rassismus und Diskriminierung von Personen mit afrikanischer Herkunft zu entwickeln.

AfrikaPlus

Es geht weiter mit der Bekanntmachung und Verbreitung des vom BAMF geförderten Projekts AfrikaPlus#homeishome: Auch letzte Woche haben wieder Info-Veranstaltungen mit Migrantenorganisationen aus der afrikanischen Community stattgefunden. Sowohl in Hessen als auch in NRW hat das AfrikaPlus-Team in Kooperation mit den Vereinen das Projekt AfrikaPlus#homeishome vorgestellt. 43 Teilnehmer und Teilnehmerinnen nahmen insgesamt an den Veranstaltungen teil. Auch nächste Woche wird es wieder Info-Veranstaltungen und Vernetzungstreffen mit verschiedenen Stakeholdern geben. Wir freuen uns schon jetzt, euch dann mehr von unserem Projekt AfrikaPlus#homeishome berichten zu können.

Am 09. Juni fand ein Austausch mit einem Stakeholder der Rückkehr- und Reintegrationsberatung statt: SOLWODI. Bei diesem Austausch stellten zum einen die Mitarbeiterinnen von Solwodi ihre Arbeit dar. Zum anderen präsentierte Frau Dr. Sylvie Nantcha das Projekt AfrikaPlus#homeishome. Ziel des Austausches war es, mögliche Überschneidungspunkte herauszufinden und herauszuarbeiten, inwieweit SOLWODI und AfrikaPlus#homeishome miteinander kooperieren können.

Solwodi -Solidarity withwomen indistress – ist eine Organisation, welche sich für die Rechte von ausländischen Frauen in Deutschland einsetzt, die in Not sind oder Gewalt erfahren haben. Es kann sich um Frauen handeln, die Opfer von Menschenhandel geworden sind, zu sexueller Ausbeutung und Prostitution oder zur Zwangsheirat gezwungen wurden. Die betroffenen Frauen werden von erfahrenen Sozialarbeiterinnen begleitet und unterstützen die Frauen im Rahmen einer psychosozialen Betreuung, organisieren medizinische oder juristische Unterstützung und helfen bei der Wohnungs- und Arbeitssuche. Auch Deutschkurse oder weitere berufliche Qualifizierungsmaßnahmen werden von SOLWODI angeboten.

Während des Austauschs ergaben sich bereits einige Fragen und erste Schnittpunkte. Kooperationsmöglichkeiten wurden ebenfalls schon herausgearbeitet: Solwodi kann sich, wann immer sie Unterstützungsbedarf haben, an AfrikaPlus wenden. Vor allem bei Übersetzungstätigkeiten in die lokalen afrikanischen Sprachen bestehe ein großer Bedarf. Die Kontaktdaten wurden ausgetauscht und der Grundstein für eine erfolgreiche gemeinsame Zusammenarbeit gelegt.

TANG-Akademie

Die TANG-Akademie hat zu dem Schwerpunkt „Kommunikation“ Workshops für unsere Mitarbeiter*innen geplant. Der erste Workshop findet am Samstag, den 12.06.21, mit dem Thema Kommunikation „Falsch verstehen“ statt. Durch die Workshops können wir unsere Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen weiterbilden und unsere Arbeitsweise somit verbessern.

Start der Bewerbungsphase für Hospitationen in Bundesbehörden des Projekts „Vielfalt im Amt – ViA“

Der öffentliche Dienst sollte der Spiegel unserer vielfältigen Gesellschaft sein. Doch während in Deutschland jede vierte Person einen Migrationshintergrund besitzt, beträgt der Anteil in Bundesbehörden nur 12 Prozent. Um diese Diskrepanz aufzuheben, initiiert die Deutschlandstiftung Integration gemeinsam mit teilnehmenden Bundesministerien und nachgeordneten Stellen das ViA-Projekt. Studierende und Absolvent*innen mit eigenen oder familiären Migrationserfahrungen können sich noch bis zum 4. Juli für eine dreimonatige bezahlte Hospitation in Bundesministerien und nachgeordneten Stellen bewerben. Alle Infos unter: https://www.deutschlandstiftung.net/projekte/vielfalt-im-amt

Ich wünsche Ihnen allen noch eine schöne Woche und bleiben Sie weiterhin gesund.

Dr. Sylvie Nantcha

Bundesvorsitzende von TANG

The African Network of Germany e.V., das Bundesnetzwerk TANG, lädt Sie zu folgenden Online-Veranstaltungen ein:

Samstag, 12 Juni 2021,  10:30 bis 12:00

QualiPass: Thema Kommunikation „Falsch verstanden“

mit Heer Sack

Für QualiPass anmelden!

Samstag, 12 Juni 2021,  15:00 bis 16:30

AfrikaPlus: Infoveranstaltung mit  Frauen und Solidarität

Für AfrikaPlus anmelden!

Samstag, 12 Juni 2021,  17:00 bis 20:00

AfrikaPlus: Infoveranstaltung mit Dunia e.V.

Für AfrikaPlus anmelden!

Samstag, 12 Juni 2021,  18:00 bis 20:00

AfrikaPlus: Infoveranstaltung mit Afrikanischen Frauen Gesellschaft Dortmund e.V.

Für AfrikaPlus anmelden!

Samstag, 12 Juni 2021,  18:00 bis 19:30

WIDU: Infoveranstaltung

mit dem Schwerpunkt auf Togo

Für WIDU anmelden!

Sonnntag 13 Juni 2021,  15:00 bis 16:30

AfrikaPlus: Infoveranstaltung mit Angola Initiative für Zusammenhalt

Für AfrikaPlus anmelden!

Sonnntag 13 Juni 2021,  18:00 bis 20:00

AfrikaPlus: Infoveranstaltung mit  Herne Amical

Für AfrikaPlus anmelden!

Mittwoch, 16 Juni 2021,  16:00 bis 17:30

WIDU: Allgemeine Infoveranstaltung

Für WIDU anmelden!

Mittwoch, 16 Juni 2021,  19:00 bis 20:45

WIDU: Infoveranstaltung mit dem Africa Tasty Network Berlin

mit Schwerpunkt auf Kenya und Äthiopien

Für WIDU anmelden!

Donnerstag, 17 Juni 2021,  17:50 bis 20:00

AfrikaPlus: Infoveranstaltung mit Bantou e.V, Multikulti e.V.

Für AfrikaPlus anmelden!

Freitag, 18 Juni 2021,  18:15 bis 20:00

AfrikaPlus: Infoveranstaltung mit Kilimandjaro e.V.

Für AfrikaPlus anmelden!

Samstag, 19 Juni 2021,  17:00 bis 20:00

AfrikaPlus: Infoveranstaltung mit Initiative des Guineens de NRW

Für AfrikaPlus anmelden!

Sonntag, 20 Juni 2021,  18:15 bis 20:00

AfrikaPlus: Infoveranstaltung mit Life Changing Church Int. Dortmund

Für AfrikaPlus anmelden!

Donnerstag, 24 Juni 2021, 18:00 bis 19:30

Talk: TANG stärkt Frauen mit Georginah Nussbaumer und Fouzia Hammoud

Für den Talk anmelden!

Samstag, 26 Juni 2021,  17:00 bis 20:00

AfrikaPlus: Infoveranstaltung mit der Association des etudiants guineens de Dortmund

Für AfrikaPlus anmelden!

Wir freuen uns, wenn Sie dabei sind!

 

Neuigkeiten aus allen Projekten

 

Liebe Mitglieder und Freundinnen,

es gibt erneut erfreuliche Neuigkeiten aus dem Projekt AfrikaPlus #homeishome, das von BAMF gefördert wird. Letzte Woche durfte Frau Dr. Sylvie Nantcha das Projekt vor staatlichen als auch vor nicht-staatlichen Rückkehrberatungsstellen in Nordrhein-Westfalen vorstellen. Mit 20 Teilnehmer*innen am 25.05., 15 Teilnehmer*innen am 26.05 und 13 Teilnehmer*innen am 27.05 war auch dieser Veranstaltungsreihe ein voller Erfolg. Die Rückkehrberatungsstellen in NRW konnten nicht nur unser Projekt AfrikaPlus#homeishome und den Verein TANG e. V. näher kennenlernen, sondern auch Fragen stellen, sich austauschen und vernetzen. Die Rückkehrberatungsstellen waren alle sehr interessiert an AfrikaPlus #homeishome und freuen sich über eine gemeinsame Kooperation. Besonders hinsichtlich der Übersetzungstätigkeiten sowie beim Aufbau von Vertrauen sehen die RBS in NRW einen großen Vorteil, wie TANG e. V. und das Projekt AfrikaPlus #homeishome sie weiterhin in Ihrer täglichen Arbeit unterstützen kann.

Weiterhin haben in den letzten zwei Wochen 7 Info-Veranstaltungen in Kooperation mit 7 unterschiedlichen Vereinen stattgefunden, an welchen insgesamt mehr als 100 Mitglieder aus migrantischen Vereinen teilnahmen. Ziel der Info-Veranstaltungen ist es, euch, den Menschen aus den afrikanischen Communities, unser Projekt AfrikaPlus#homeishome vorzustellen und euch über die Möglichkeit einer freiwilligen Ausreise zu informieren. Wenn auch ihr Interesse an dem Projekt habt oder mehr über AfrikaPlus #homeishome erfahren möchtet, seid ihr herzlich eingeladen an den kommenden Info-Veranstaltungen teilzunehmen.

Wir freuen uns auf euch!

Demokratie Leben

Zurzeit werden im Projekt Demokratie Leben, das vom Bundesfamilienministerium gefördert wird, die Daten aus unseren qualitativen Interviews, die wir in mehr als 23 Städten in Deutschland gesammelt haben, ausgewertet.

Auch fand am 31.Mai.2021 die Online-Auftaktveranstaltung der Ringvorlesung “Internationale Perspektiven der Rassismusforschung” mit Prof. Dr. Fatima El-Tayeb statt. Diese Vortragsreihe zum aktuellen Stand der internationalen Rassismusforschung wurde von DeZIM initiiert.

Am 25. und 26.Mai.2021 wurden Schwerpunktkonferenzen zu der wissenschaftlichen Begleitung der Modellprojekte im Handlungsfeld ‚Vielfaltgestaltung‘ und Arbeit mit „Betroffenen“ im Bundesprogramm ‚Demokratie leben!‘ durchgeführt. Diese wurden von DeZIM, Das Deutsche Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung,organisiert.

Es wurden viele relevante Themen, die für die Arbeit und den Umgang mit Betroffenen wichtig sind behandelt. Themen wie z.B. „die Rolle der Betroffenen in der Projektarbeit“, „Intersektionale Projektarbeit gestalten“, „Wie können Gender und Diversität in der Migrationsgesellschaft mitgedacht werden“ und „die Zielgruppenerreichung in der Pandemie“ wurden in verschiedenen Gruppen und Workshops diskutiert und erarbeitet.

WIDU

Ein weiterer Erfolg für unsere Arbeit im WIDU-Projekt, den wir gerne hervorheben möchten ist, dass Treffen des TANG WIDU-Teams, mit Frau Dr. Sylvie Nantcha an der Spitze, mit der GIZ am 21. Mai. In diesem Treffen wurde sich ausgetauscht, um das Projekt für Sponsoren und Unternehmer der im Projekt aktiven Länder besser anzupassen.

Das Projekt WIDU wird von der GIZ und vom BMZ gefördert.

Wir werden Sie bald über unsere nächsten Treffen im Juni und Juli auf unseren Facebook- und Instagram-Kanälen informieren.

Strukturförderung

Am 27. Mai 2021 von 18:00 bis 19:30 Uhr fand unsere zweite Talk-Runde TANG stärkt Frauen mit den Bundesvorstandsmitgliedern Fouzia Hammoud und Georginah Nussbaumer über Zoom statt. Die Gäste Alem Yifat, Studentin und junge Mutter; Muzne Omar, Journalistin; Sanae Acker, Lehrerin, haben über das Schulsystem in Deutschland geredet. Sie berichteten von Ihren Erfahrungen, Erlebnissen und Herausforderungen.

Besonders betont wurde, dass das deutsche Schulsystem einsprachig ist und auf die deutsche Sprache aufbaut. Die deutsche Sprache muss von einem gut beherrscht werden, um schulisch voranzukommen. Kinder, die nicht hier geboren wurden, müssen die Sprache bei Einreise erst einmal erlernen. Man müsse ihnen genug Zeit dafür einräumen.

Hervorgehoben wurde, dass das deutsche Schulsystem auf die Unterstützung der Eltern baut. Die Elternbeteiligung spielt eine große Rolle, da diese mit den Lehrer*innen zusammen arbeiten müssen.

Es ist wichtig, dass man an seine Kinder glaubt, sie unterstütz und für sie kämpft.

Wir sind uns sicher, dass viele Frauen durch den Talk ermutigt und gestärkt wurden.

Der Talk der Reihe TANG stärkt Frauen – Talk mit Fouzia Hamoud und Georginah Nussbaumer wird einmal im Monat am letzten Donnerstag mit unterschiedlichen Gästen stattfinden.

Die Talk-Reihe findet im Rahmen des Projektes Strukturförderung, das durch das BAMF gefördert wird, statt.

Menschen stärken Menschen

Aktuell findet ein Pfingstferienprogramm vom 29. Mai bis zum 05. Juni statt.

10 Schüler und Schülerinnen im Alter von 8 bis 18 werden in Rheinland-Pfalz die Natur- und Filmwerkstatt erleben.

Das Projekt Menschen stärken Menschen wird durch das Bundesfamilienministerium gefördert.

Ich wünsche Ihnen allen noch eine gute Woche und bleiben Sie weiterhin gesund.

Dr. Sylvie Nantcha

Bundesvorsitzende von TANG

Dr. Sylvie Nantcha ist A.W.E Award Preisträgerin

Liebe Mitglieder und FreundInnen von TANG

ich hoffe, dass sie trotz des verregneten Mai den Frühling genießen, und auch die schrittweisen Lockerungen. Dennoch ist es immer noch wichtig, sich stetig zu informieren und die aktuellen Maßnahmen und Verordnungen der Bundes- und Landesregierungen zu beachten.

Afrikatag

Am 25. Mai war Afrikatag. Dieser Tag markiert den Jahrestag der Gründung der Organisation für Afrikanische Einheit am 25.05.1963. Aus ihr ging die 2002 gegründete Afrikanische Union hervor.  An diesem Tag wurde in Addis Abeba die Charta von 30 afrikanischen Staaten unterzeichnet.

In diesem Jahr überbrachte der UN-Generalsekretär eine Botschaft, in der er seine volle Solidarität mit den Menschen und Regierungen Afrikas im Kampf gegen Covid-19 bekräftigte und gleichzeitig zur Einhaltung der demokratischen Praktiken aufrief. Mehrere Wahlen sollen aufgrund der Pandemie verschoben werden.

Erster Todestag von Georg Floyd

Am 25. Mai war zudem der erste Todestag von George Floyd, dem Afro-Amerikaner, der bei einem Polizeieinsatz getötet wurde. Der Vorfall war Anlass für die weltweiten Black-Lives-Matter Proteste. Auch wir bei TANG erklären uns solidarisch mit der Bewegung und werden weiterhin dafür kämpfen, dass alle Menschen, unabhängig von Herkunft, Geschlecht, Religion und Hautfarbe als gleichwertig betrachtet werden.

A.W.E Award

Am 08. Mai fand die Verleihung des African Women in Europe Awards 2021 statt. Neben anderen beeindruckenden Frauen durfte in diesem Jahr auch die TANG Bundesvorsitzende, Frau Dr. Sylvie Nantcha diese Ehrung entgegennehmen. Der A.W.E Award wurde 2010 ins Leben gerufen. Das Ziel ist es, die Leistungen afrikanischer Frauen, die in Europa leben, arbeiten und studieren, zu honorieren und anzuerkennen, dass sie als Vorbilder in ihren Gemeinschaften agieren.

AfrikaPlus Schulungsreihe

Am Freitag, den 07. Mai 2021 fand der dritte Teil der Reihe „Schulung von Kooperationspartnern und Multiplikator:innen“ im Rahmen unseres Projekts AfrikaPlus #homeishome statt. Auch bei dieser Schulung durften wir erneut IOM begrüßen, welche unseren Kooperationspartnern und Multiplikator*innen das Rückkehrprogramm „StarthilfePlus“ sowie das „Virtual Counselling“ vorstellten. StarthilfePlus ist neben weiteren Möglichkeiten wie REAG/GARP eine Unterstützung für Menschen, die sich freiwillig dazu entscheiden, in ihr Heimatland zurückzukehren. Das „Virtual Counselling“ dient Rückkehrer*innen in den Vorbereitungen: Durch IOM Mitarbeiter*innen vor Ort in den jeweiligen Ländern, können Informationen zum Wohnungs- oder Arbeitsmarkt eingeholt werden sowie aktuelle landes- und regionalspezifischen Fragen geklärt werden. Wie in den vorausgegangenen Schulungen der Reihe, nahmen auch bei dieser Veranstaltung mehr als 90 interessierte Multiplikator*innen und Kooperationspartner teil. Unsere Schulungen zielen darauf, allen, die bei AfrikaPlus mitarbeiten, ein besseres Verständnis der existierenden Rückkehrprogramme zu geben und somit die Weitergabe der Information in den Communities und die direkte Kommunikation mit potenziellen Rückkehrern und Rückkehrerinnen auf die Basis solider Kenntnisse zu gründen.

Web-Talk mit Fabrice Leggeri, Stephan Mayer und Luise Amtsberg, MdB zum Thema „Die Rolle von Frontex in der europäischen Migrationspolitik“

Am 05. Mai hatte die Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik, DGAP zu der Panel-Diskussion „Die Rolle von Frontex in der europäischen Migrationspolitik“ eingeladen. Zahlreiche Akteure aus verschiedenen Ministerien, aus Behörden auf Bundes- und Landesebene, aus Botschaften und aus internationalen Organisationen sowie aus der Wissenschaft, NGOs und aus Migranten- und Diasporaorganisationen nahmen teil; dies an sich zeigt bereits, dass das Thema Frontex momentan niemanden unberührt lässt. Auch die TANG Bundesvorsitzende, Frau Dr. Sylvie Nantcha war Teilnehmerin bei dieser Diskussion.

Auf der Homepage der DGAP heißt es: „An der Migrationspolitik Europas hagelt es weiterhin Kritik. Der von der EU-Kommission vorgeschlagene Neue Pakt für Migration und Asyl bringe nicht nur wenige Neuerungen in die eingefahrenen Gräben zwischen den Mitgliedsstaaten, sondern lege zudem einen einseitigen Schwerpunkt auf die immer harschere Kontrolle der Außengrenzen. Frontex ist dabei einer der zentralen Akteure. Die Agentur spielt eine wachsende Rolle bei der Durchsetzung der Migrationspolitik, sieht sich jedoch seit Monaten mit Vorwürfen der Kompetenzüberschreitung und verschiedenen Untersuchungen, u.a. durch das Europäische Parlament, konfrontiert“.

Auch Frau Dr. Sylvie Nantcha meldete sich hier zu Wort und stellte Fragen bzgl. der Rolle von Frontex als Rückführungsagentur, angesichts der verabschiedeten EU-Strategie für freiwillige Rückkehr und Wiedereingliederung. Für Sie stelle sich die Frage, „was bedeutet es, einerseits die EU-Außengrenzen zu schützen und gleichzeitig als „Rückführungsagentur“ dafür zu sorgen, dass die Menschen vielleicht doch die Entscheidung treffen, freiwillig zurückzukehren? Welche Rolle wird Frontex genau spielen?“

Frau Amtsberg ihrerseits übte scharfe Kritik an Frontex, welche sich als operative Agentur begreife: Ihrer Meinung nach stimmt es, dass es einen Konflikt in der Behörde an sich gibt, auch wenn das Mandat zur Rückkehr auf Frontex übertragen wird. Die entscheidende Frage sei, wie die europäische Asyl- und Flüchtlingspolitik organisiert wird. Die Frage, welches Mandat Frontex eigentlich haben kann und sollte, ist ihrer Ansicht nach hochgradig relevant, war jedoch nicht Fokus dieses Panels; konnte daher hier nicht vollständig beantwortet werden. Fest stehe, dass für sie Frontex nicht nur eine operative Agentur darstellt, sondern eine Agentur mit viel Macht über Personal, Geld, Ressourcen und Information ist, und es daher nicht reicht zu sagen, Frontex sei eine ausführende, operative Agentur. Dies müsse in ein Verhältnis gebracht werden, gerade weil die Ressourcen so stark anwachsen.

SVR- Studie

Der Sachverständigenrat für Integration und Migration, SVR hat am 04. Mai sein neues Jahresgutachten 2021 mit dem Titel „Normalfall Diversität? Wie das Einwanderungsland Deutschland mit Vielfalt umgeht“ vorgestellt. Grundannahme des Jahresgutachtens ist, dass die Vielfalt in Deutschland zugenommen hat. Zuwanderung ist ein Grund hierfür. Wie mit dieser Diversität in Kernbereichen des gesellschaftlichen Lebens umgegangen wird und wie die Bevölkerung zu dieser steht, wird vom SVR analysiert. Darauf basierend gibt der SVR Empfehlungen, wie politische Partizipation gestärkt und Teilhabe am Arbeitsmarkt in Deutschland verbessert werden kann. Nach Angaben des SVR muss verhindert werden, dass Herkunftsunterschiede zu Ungleichheit bei gesellschaftlicher Teilhabe führen.

Zu den Empfehlungen der Expert*innen gehört unter anderem eine Werbekampagne, eine „Turbo-Einbürgerung“ sowie ein Kompromiss bei Doppelter Staatsangehörigkeit bzw. Mehrstaatigkeit. Bereits nach 4 Jahren sollen nach Angaben des SVR besonders gut integrierte Menschen eingebürgert werden. Auch sollte bei der Einbürgerung die Mehrstaatigkeit in Kombination mit einem sogenannten „Generationenschnitt“ ermöglicht werden. Darüber hinaus spricht sich der SVR dafür aus, unter Berücksichtigung der Pro- und Kontra-Argumente die Einführung eines kommunalen Wahlrechts auch für Drittstaatsangehörige zu erwägen.

Zudem sieht der SVR Rassismus als großes Problem: „Wenn Menschen durch rassistische Einstellungen und rassistisches Handeln systematisch abgewertet und diskriminiert werden, verhindert das gleichberechtigte Teilhabe, verletzt Menschen- und Grundrechte und bedroht den gesellschaftlichen Zusammenhalt.“ Ein nationaler Aktionsplan gegen Rassismus wurde im Jahr 2008 von der Bundesregierung erstmals beschlossen und im Jahr 2017 überarbeitet und aufgelegt. Ein Ziel des Aktionsplans ist es, Betroffene vor Rassismus und daraus folgender Diskriminierung zu schützen. Auch soll die Öffentlichkeit stärker für Gleichberechtigung sensibilisiert werden. Die Umsetzung dieses Aktionsplans erfolgt unter anderem auch im Rahmen des Programms „Demokratie leben“, welches wir als TANG e. V. aktiv mitgestalten.

Neben solchen Programmen braucht es, um die Gründe für eine geringere gesellschaftliche Teilhabe von Migrantinnen und Migranten zu untersuchen, jedoch auch mehr Forschung. Es gebe keine validen Daten, wie sich Rassismus auf Teilhabe auswirke, weshalb der SVR vor allem hier einen Forschungsbedarf sieht.

Umfrage zum Thema Integration und transnationale Beziehungen

Gerne leiten wir Ihnen hier die Anfrage für eine Online-Umfrage zum Thema Integration und transnationale Beziehungen unter Personen mit afrikanischem Migrationshintergrund im Rahmen einer Masterarbeit an der Universität Maastricht weiter:

Bei Interesse kann die Umfrage über nachfolgendem Link durchgeführt werden:

https://maastrichtuniversity.eu.qualtrics.com/jfe/form/SV_6XMU6OElDqWKezA

Die Umfrage dauert circa 9 Minuten und ist in Deutsch, Englisch und Französisch verfügbar.

Zusätzlich wird nach Personen gesucht, die Interesse an einem persönlichen Interview, z. B. über Zoom, zum selben Thema haben. Das Interview dauert circa 45 Minuten und kann in Deutsch, Englisch und Französisch geführt werden.

Zuerst gibt es sieben allgemeine Fragen zu persönlichen Informationen. Danach folgen 12 kurze Fragen, die sich um Integration drehen, d.h. wie integriert sich die Menschen in Deutschland fühlen.

Danach folgen Fragen, die sich um die Beziehungen zu dem afrikanischen Land, welches die Menschen als Herkunftsland bezeichnen, drehen.

Bei Interesse an dem persönlichen Interview senden Sie bitte eine E-Mail an info@tang-ev.de

Ihnen allen eine gute Woche und bleiben Sie weiterhin gesund.

Dr. Sylvie Nantcha

Bundesvorsitzende von TANG

Bericht Übergabe der Fachkommission „Fluchtursachen“

Liebe Mitglieder und FreundInnen von TANG

am 18. Mai hat die Fachkommission „Fluchtursachen“ der Bundesregierung und dem Deutschen Bundestag Vorschläge für das deutsche Engagement zur Minderung der Ursachen von Flucht und irregulärer Migration vorgelegt. In ihrem Bericht schlagen die 24 Mitglieder der Fachkommission 15 zentrale Empfehlungen vor, die in die Verhandlungen zur Regierungsbildung im Herbst 2021 einfließen sollen.

Die Bundesvorsitzende und Freiburger Stadträtin a.D. Dr. Sylvie Nantcha wurde vom Bundeskabinett am 03. Juli 2019 berufen. Sie hat die letzten zwei Jahre in der Kommission Fluchtursachenbekämpfung der Bundesregierung gearbeitet. Gestern hat Sie gemeinsam mit Ihren Kommissionskollegen*innen ihre Empfehlungen für das Engagement zur Minderung der Ursachen für Flucht und Migration vorgelegt.

Die Einsetzung einer unabhängigen Expertenkommission geht zurück auf die Initiative von mehr als 150 Trägerinnen und Trägern des Bundesverdienstkreuzes („Jede Flucht hat einen Grund. Fluchtursachen angehen!“) und wurde im Koalitionsvertrag von CDU, CSU und SPD vom 12. März 2018 aufgegriffen. Die 24 Mitglieder der Fachkommission erhielten von der Bundesregierung im Juli 2019 den Auftrag, die wesentlichen Ursachen von Flucht und irregulärer Migration zu identifizieren und Ansätze für eine wirksame Minderung dieser Ursachen zu entwickeln.

Die Mitglieder der Fachkommission kommen aus Wissenschaft, Nichtregierungsorganisationen, Wirtschaft und internationalen Organisationen und deckten mit ihrer Expertise das breite Spektrum an flucht- und migrationsrelevanten Ursachen – von Konflikten, Menschenrechtsverletzungen und politischer Verfolgung bis hin zu Ressourcenknappheit, struktureller Ernährungsunsicherheit, Ungleichheit und den Folgen des Klimawandels – ab. Den Vorsitz hatten Frau Gerda Hasselfeldt, Präsidentin des Deutschen Roten Kreuzes, und Frau Bärbel Dieckmann, ehemalige Präsidentin der Welthungerhilfe, inne. Die Mitglieder der Fachkommission waren in ihrer Arbeit unabhängig.

Die 15 Weichenstellungen stellen ein umfassendes Maßnahmenpaket dar, mit dem die wichtigsten Faktoren für Flucht und irreguläre Migration zusammenhängend adressiert werden. Zu den zentralen Empfehlungen für die nächste Legislaturperiode zählen

  • verstärkte Anstrengungen, um die physische, ökonomische, soziale und politische Sicherheit der Menschen in ihren Herkunftsländern zu verbessern. Dazu gehören unter anderem der Aufbau sozialer Sicherungssysteme, die Stärkung von Institutionen und guter Regierungsführung sowie die gezielte Förderung von Klimaschutz durch ein sogenanntes „climate matching“;

  • eine höhere Priorität für Binnenvertriebene und verlässliche Unterstützung für Aufnahmeländer von Flüchtlingen;

  • eine Allianz für Resettlement mit anderen Staaten, insbesondere für die Aufnahme von Frauen, Kindern und Opfer sexualisierter Gewalt aus humanitären Krisengebieten und

  • die Stärkung der politischen Strategiefähigkeit für Krisenprävention und Konfliktbewältigung.

Bärbel Dieckmann, Vorsitzende der Fachkommission und ehemalige Präsidentin der Welthungerhilfe: „Physische, ökonomische, soziale und politische Sicherheit sind Grundvoraussetzungen dafür, dass Menschen in ihrer Heimat eine Perspektive für sich und ihre Familien haben. Solange strukturelle Ursachen wie soziale Ungleichheit, fehlende Einkommensmöglichkeiten, fehlende soziale Sicherung, politische Verfolgung und bewaffnete Konflikte bestimmend sind, werden Menschen sich auf den Weg machen. Mit unserem Bericht machen wir konkrete Vorschläge, wie wir die Ursachen in diesem komplexen Zusammenspiel reduzieren können.

Gerda Hasselfeldt, Vorsitzende der Fachkommission und Präsidentin des Deutschen Roten Kreuzes: „Die Reduzierung der Ursachen von Flucht und irregulärer Migration ist eine politische Daueraufgabe. Eine gerechte und den großen Herausforderungen geschuldete Antwort war unser Ziel. Ich wünsche mir, dass wir mit unserem Bericht zu einer sachlichen Debatte in Politik, Wissenschaft und  Zivilgesellschaft beitragen und unsere Empfehlungen eine Grundlage für politische Entscheidungen in der neuen Legislaturperiode schaffen. “

Dr. Sylvie Nantcha, Bundesvorsitzende TANG (The African Network of Germany): Migrantenorganisationen sind wichtige Partner in der Politik: Sie weisen erhöhte Potenziale hinsichtlich ihres Expertenwissens und ihrer möglichen Vermittlungsrolle in Migrationsfragen zwischen Deutschland und ihren Herkunftsländern auf. Daher empfehlen wir die Anerkennung von Diaspora-Organisationen als wichtige Akteure und Partner der deutschen Entwicklungs- und Migrationspolitik und als Akteure der Fluchtursachenbekämpfung.

Sie können den Bericht unter https://www.bmz.de/de/entwicklungspolitik/fachkommission-fluchtursachen herunterladen, auch können Sie sich dort die Aufzeichnung von der Berichtübergabe noch einmal anschauen.

Ich wünsche Ihnen eine schöne Woche und verbleibe mit freundlichen Grüßen

Dr. Sylvie Nantcha

Bundesvorsitzende von TANG