Pressemitteilung TANG-Aktion #beiunsauch

Nach dem Tod des Afroamerikaners George Floyd durch einen brutalen Polizeieinsatz in Minneapolis blickt die Welt auf den Rassismus in den USA. Aber auch in Deutschland gibt es Rassismus gegen Schwarze Menschen. Darauf weist die Aktion #beiunsauch von The African Network of Germany e.V. (Bundesnetzwerk TANG) in den sozialen Medien hin, die von der Türkischen Gemeinde Deutschland (TGD), Each One Teach One (EOTO e.V), der Bundesversammlung der Immigrantenverbände (BAGIV), der Bildungsinitiative German Dream, der Kurdischen Gemeinde Deutschland  und mehr als 120 weiteren  Migrantenorganisationen unterstützt wird. „Pressemitteilung TANG-Aktion #beiunsauch“ weiterlesen

Online-Ferienprogramm für Kinder zwischen 3 und 14 Jahren

Für viele Familien waren die vergangenen fünf Wochen eine riesige Herausforderung: drei Wochen Homeschooling und dann noch zwei Wochen Osterferien – schon wieder zu Hause! Um den Kindern in den Osterferien eine Abwechslung im Alltag zu verschaffen, bietet das Bundesnetzwerk TANG, The African Network of Germany, seit dem 8. April ein Online-Ferienprogramm für Drei- bis 14-Jährige an. „Online-Ferienprogramm für Kinder zwischen 3 und 14 Jahren“ weiterlesen

TANG startet Kampagne Coronavirus TANG #Telefonaktion

Der Coronavirus hält die Welt in Atem – uns auch. Deshalb haben wir,  The African Network of Germany, nicht nur alle unsere Veranstaltungen abgesagt, sondern auch am Dienstag, 17. März 2020, eine große Telefonaktion gestartet, um Geflüchtete und die afrikanische Community in Deutschland so schnell wie möglich mit seriösen Informationen zum neuartigen Coronavirus zu versorgen. „TANG startet Kampagne Coronavirus TANG #Telefonaktion“ weiterlesen

TANG feiert 70 Jahre Grundgesetz mit Gospelkonzert

Ein Gospelkonzert mit mehr als 600 Gästen zum 70. Geburtstag des Grundgesetzes gestaltete das Bundesnetzwerk TANG (The African Network of Germany) am Tag der Deutschen Einheit in der Kirche Heilige Familie im Freiburger Stadtteil Mooswald. Die Feier wurde vom Freiburg Gospel Choir mit seinem Solisten Malcolm Green und zahlreichen Menschen mit und ohne Migrationshintergrund gestaltet. Sie trugen auf Deutsch, Englisch, Französisch und Arabisch die 19 Grundrechte des Grundgesetzes vor.   „TANG feiert 70 Jahre Grundgesetz mit Gospelkonzert“ weiterlesen

Bundeskabinett beruft Sylvie Nantcha in die Fachkommission Fluchtursachen

Dr. Sylvie Nantcha, Vorsitzende des Bundesnetzwerks TANG (The African Network of Germany) und CDU-Stadträtin in Freiburg, wurde vom Bundeskabinett als Mitglied der neuen Fachkommission „Fluchtursachen“ berufen. Aufgabe des 24 Mitglieder starken Gremiums ist es, bis Ende 2020 die „wesentlichen Ursachen von Flucht und irregulärer Migration zu identifizieren“ und Vorschläge auszuarbeiten, wie die Fluchtursachen bekämpft werden können. Die Bundesregierung setzt damit einen Auftrag aus dem Koalitionsvertrag um.

Flucht und Migration seien eine der größten Herausforderung unserer Zeit, so Sylvie Nantcha. „Es ist höchste Zeit, dass wir uns mit der Frage beschäftigen, warum sich so viele Menschen in den vergangenen Jahren gezwungen fühlen, ihre Heimat zu verlassen Erst wenn wir die vielfältigen Gründe von Flucht und irregulärer Migration identifiziert und verstanden haben, werden wir in der Lage sein, Fluchtursachen zu bekämpfen.“

Durch die Projekte „Lost Dreams“ und „Gemeinsam durch mehr Teilhabe“ erfuhr Sylvie Nantcha hautnah, weshalb sich Menschen auf den lebensgefährlichen Weg machen.  „Lost Dreams“ klärte mehr als 100 Millionen Menschen in sieben westafrikanischen Ländern über die Risiken der irregulären Migration und die Realität in Deutschland auf. In „Gemeinsam für mehr Teilhabe“ werden derzeit mehr als 1000 Geflüchtete aus Afrika von ehrenamtlichen MentorInnen begleitet und betreut. Das von TANG initiierte und organisierte Projekt „Dein EZ-Projekt – Schritt für Schritt“ schult und coacht in diesem Jahr 170 Menschen mit afrikanischen Wurzeln, die sich in der kommunalen Entwicklungszusammenarbeit engagieren.

Bei einer Befragung von 1100 Menschen mit afrikanischen Wurzeln recherchierte Nantcha, welchen Beitrag die afrikanische Diaspora mit einem Teil ihrer Überweisungen in die Herkunftsländer zur Schaffung von neuen Arbeitsplätzen und Kleinunternehmen leisten könnte. Die Ergebnisse der Umfrage wurden beim 2017 beim Afrika-Tag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und bei der G20 Afrika-Konferenz vorgestellt. Die Ergebnisse dieser Umfrage sollen 2019 und 2020 mit dem Programm „Diaspora Wi/Du Plattform“ von der Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit gemeinsam mit dem BMZ, dem Afrika-Beauftragten Günter Nooke und der Diaspora in einer Pilotphase umgesetzt werden.

Nantcha wirkte zudem an der Erarbeitung von „Zukunftsszenarien der Migration zwischen Westafrika und Europa“ mit Migrationsexperten und Wissenschaftlern aus zehn EU-Ländern und 17 westafrikanischen Ländern unter der Leitung des Centre for Global Cooperation Research der Universität Duisburg mit.

Sylvie Nantcha startet in Kamerun und Niger eine Aufklärungskampagne über die irreguläre Migration nach Europa

Sylvie Nantcha startet in Kamerun und Niger eine Aufklärungskampagne über die irreguläre Migration nach Europa

Pressemitteilung vom 10. Januar 2019

Mehr als 2200 Flüchtlinge kamen 2018 im Mittelmeer ums Leben. Hunderte Menschen sterben jede Woche bei dem Versuch, die Sahara zu überqueren. Alle, die sich in Afrika auf den Weg in Richtung Europa machen, nehmen große Risiken in Kauf: Sie werden erpresst, als Arbeitssklaven ausgebeutet, vergewaltigt und zur Prostitution gezwungen. „Sylvie Nantcha startet in Kamerun und Niger eine Aufklärungskampagne über die irreguläre Migration nach Europa“ weiterlesen

„Keine Scheindebatten“

„Keine Scheindebatten“

Pressemitteilung vom 22. Juni 2018

Als Bundesnetzwerk TANG können wir diese Krisentreffen und Debatten zum jetzigen Zeitpunkt nur als Scheindebatten einordnen, da wir uns bereits jenseits der Flüchtlingskrise befinden. Im Gegensatz zur Situation in 2015 kommt momentan nur eine geringfügige Anzahl von Flüchtlingen in Deutschland an. „„Keine Scheindebatten““ weiterlesen

Treffen mit dem BMI

Treffen mit dem BMI

Pressemitteilung vom 7. März 2018

Einer Einladung des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat, folgend, nahm die Bundesvorsitzende von TANG, Dr. Sylvie Nantcha, am 6. März gemeinsam mit Vertretern des Zentralrats der afrikanischen Gemeinde in Deutschland an einem Gespräch mit Ulrich Weinbrenner teil, dem Leiter des Stabes Gemeinschaftlicher Zusammenhalt und Integration des Bundesministeriums des Innern und zwei Mitarbeitern. Herr Weinbrenner lud anlässlich der 2016 ausgerufenen UN Internationale Dekade für Menschen Afrikanischer Abstammung ein, um mit Vertretern der afrikanischen Community über deren weitere Umsetzung zu diskutieren.

Während des Gespräches ging Herr Weinbrenner näher auf die eventuelle neue Aufteilung von Zuständigkeiten im neuen Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat ein, betonte jedoch, dass auch weiterhin eine gute Zusammenarbeit mit der afrikanischen Community in Deutschland angestrebt ist. Es ist sehr erfreulich, dass Herr Weinbrenner in diesem Zusammenhang TANG dazu aufrief, sich um die Aufnahme im Forum gegen Rassismus des Bundesministeriums des Innern zu bemühen, sodass in Zukunft auch auf dieser Ebene ein reger Austausch mit anderen Menschenrechts- und Migrantenorganisationen stattfinden kann. Insgesamt wurde insbesondere darauf eingegangen, dass nicht nur auf bundesweiter, sondern auch auf kommunaler Ebene zur UN Internationale Dekade für Menschen Afrikanischer Abstammung gearbeitet werden soll, um auf die Lebensrealität von Menschen afrikanischer Abstammung in Deutschland hinzuweisen und die Mehrheitsbevölkerung dafür zu sensibilisieren. Eine enge Zusammenarbeit zwischen TANG und dem Zentralrat der afrikanischen Gemeinde zu dieser Thematik wurde bei dem Treffen beschlossen, sodass beide Netzwerke ihre Ressourcen bündeln. Allgemein soll es in Zukunft einen regen Austausch zwischen den beiden Netzwerken und den Bundesministerien geben, sodass eine erfolgreiche Zusammenarbeit gewährleistet werden kann.