Sylvie Nantcha beim Neujahrsempfang im Entwicklungsministerium

Sylvie Nantcha beim Neujahrsempfang im Entwicklungsministerium

Pressemitteilung vom 24. Januar 2018

Einer Einladung des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung folgend, nahm die Bundesvorsitzende, Dr. Sylvie Nantcha, am Neujahrsempfang im Rahmen der Internationalen Grünen Woche teil. Unter dem Motto „EINE WELT ohne Hunger ist möglich – mit fairem Einkauf und fairer Produktion“ möchte Bundesminister Dr. Gerd Müller darauf hinweisen, dass faire Preise sicherstellen, „dass Menschen nicht hungern, Kinder nicht arbeiten und Wälder nicht abgeholzt werden müssen. Wir haben es selbst in der Hand, mit unserem täglichen Einkauf.“

Einen weiteren Fokus legte Bundesminister Dr. Gerd Müller während seiner Rede darauf, dass Menschen in Europa aus Dankbarkeit über ihre privilegierte geografische Position heraus ein Mitgefühl generieren sollen, welches sich in Hilfe von weniger Privilegierten ausdrücken sollte. Zudem betonte er, wie wichtig es wäre, nicht aus den Augen zu verlieren, dass das Entwicklungsziel der Vereinten Nationen, bis 2030 keinen Hunger mehr auf der Welt zu haben, auch erreicht werden soll. Während Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, Christian Schmidt sich vordergründig auf landwirtschaftliche Zusammenhänge bezog, zeichnete die ghanaische Botschafterin, ihre Exzellenz Gina Ama Blay ein detailliertes Bild der derzeitigen politischen, wirtschaftlichen und sozialen Lage in Ghana.

Die Gestaltung der Halle durch das BMZ auf der Grünen Woche 2018 war insgesamt deutlich von dem Anspruch geprägt, fairere Bedingungen für Arbeitnehmer weltweit zu erreichen, neue Lösungen gegen den Hunger aufzuzeigen und Innovationen aus der Zivilgesellschaft vorzustellen.

Mit den Kooperationspartnern Brot für die Welt, Misereor, GIZ, WWF, Welthungerhilfe und vielen anderen ist die Halle des BMZ auf der Grünen Woche mit zahlreichen Ständen, Aktionen und Rahmenprogramm ausgestattet. Ob man sich nun über die Nützlichkeit verschiedener Qualitätssiegel, die Bedeutung virtuellen Wassers oder den Beitrag von Bildung im Kampf gegen die Ausbeutung von Kindern informieren möchte, fand sich immer ein interaktives und vielfältiges Angebot.