Newsletter – Neues vom Bundesnetzwerk TANG

Liebe Mitglieder des Bundesnetzwerks TANG,

Wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu können, dass der Kabinettsausschuss gegen Rechtsextremismus und Rassismus heute, Mittwoch, seine Arbeit aufgenommen hat. Damit wird der Kampf gegen Rechtsextremismus und Rassismus zur Chefsache. Bundeskanzlerin Angela Merkel hat dies bereits beim Integrationsgipfel Anfang März angekündigt. Wir begrüßen es sehr, dass der Kabinettsausschuss die Perspektive der Betroffenen berücksichtigt und VertreterInnen von Migrantenorganisationen vom Ausschuss angehört werden. TANG ist jederzeit bereit, dazu einen Beitrag zu leisten.

Mehr Informationen gibt es unter diesem Link der Bundeskanzlerin:

https://www.bundeskanzlerin.de/bkin-de/aktuelles/rechtsextremismus-1754250

Herzlichen Dank für die vielen freundlichen Reaktionen auf unsere Aktion Community-Masken, die Sie und andere in diesen nicht einfachen Zeiten schützen sollen. Die Corona-Pandemie hält uns weiter auf Trab. Unser Anliegen ist es, die afrikanische Community und Geflüchtete mit seriösen Informationen zu COVID-19 zu versorgen. Bitte verbreiten auch Sie diese Informationen in ihren Netzwerken und Communities weiter.

Im Zeichen der Aufklärung standen auch die vier hervorragend besuchten Infosessions von TANG und IOM Deutschland. Tamara Berberovic, IOM Chief Medical Officer, und Natalia Hortiguela Gallo, IOM Program Assistant Mental Health and Psychosocial Support, informierten nicht nur über die medizinischen Grundlagen, sondern gaben zudem wertvolle Tipps, wie Ehrenamtliche in der Flüchtlingsarbeit auf sich achten und andere unterstützen können. Wer keine Zeit hatte, die virtuellen Infosessions zu besuchen oder die Tipps und Antworten nachlesen möchte, findet die wichtigsten Informationen unter folgenden Links:

Medizinische Grundlagen: http://tang-ev.de/3698-2/2020/04/#more-3698

Psychologische Betreuung: http://tang-ev.de/wp-admin/post.php?post=3696&action=edit

Expertinnen beantworten die Fragen der MentorInnen: http://tang-ev.de/corono-mentorinnen-fragen-expertinnen-von-iom-antworten/2020/05/

Medikamente und Impfstoff:  http://tang-ev.de/corona/2020/05/ ‎

Unser Augenmerk gilt selbstverständlich auch dem afrikanischen Kontinent. Wie schlimm die Corona-Pandemie dort werden wird, darüber herrscht bei ExpertInnen Uneinigkeit. Die einen glauben, dass Afrikas Erfahrung in der Seuchenbekämpfung, das tropische Klima und die junge Bevölkerung die Ausbreitung eindämmen werden. Andere meinen, dass angesichts des desolaten Gesundheitssystems und der Armut die größte humanitäre Katastrophe der Geschichte bevorsteht.

Mit unseren wöchentlichen Videokonferenzen „TANG klärt auf – die Situation in Afrika“ versuchen wir mit Gesprächspartnern vor Ort einen Überblick über die aktuelle Lage in ausgewählten afrikanischen Ländern zu geben. Die Beurteilung fällt sehr unterschiedlich aus: Während Marokko mittlerweile Gesichtsmasken und Beatmungsgeräte nach Europa und in die USA exportiert, stellen sich in der Demokratischen Republik Kongo oder in Ghana viele Menschen die Frage: Sterbe ich an Corona oder sterbe ich an Hunger? Mehr über die Situation vor Ort und die lebhaften Diskussionen in unseren Videokonferenzen ist unter folgenden Links zu finden:

Ghana: http://tang-ev.de/coronavirus-in-afrika-die-lage-in-ghana/2020/04/

Kongo (RDC): http://tang-ev.de/corona-in-afrika-kongo/2020/05/

Marokko: http://tang-ev.de/marokko-petra/2020/05/#more-3440

Diese Reihe wird in den nächsten Wochen fortgesetzt: Am Donnerstag, 28. Mai, steht Benin auf der Agenda. Wir freuen uns, wenn sie zahlreich an diesen spannenden Veranstaltungen teilnehmen.

Mit herzlichen Grüßen – und bleiben Sie gesund!

Dr. Sylvie Nantcha

Bundesvorsitzende von TANG